WIE WIR’S MACHEN

Kontrolle muss sich bezahlt machen.

Der Konkurrenzdruck wird stärker. Kunden werden anspruchsvoller. Wirtschaftlichkeit heißt das Gebot der Stunde. Viele Hersteller sehen sich mit Anforderungen konfrontiert, die sie nur mit einer durchgängigen Automatisierung in den Griff bekommen können. Dies setzt aber eine lückenlose Kontrolle über alle Funktionsabläufe voraus.

Soweit die Theorie. Und wie sieht so etwas in der Praxis aus?

Beispiel BMW. Wie überall in der Automobilindustrie wird auch hier beim Karosseriebau zunehmend geklebt. Die Vorteile: höhere Festigkeit, bessere Dämmung, optimale Abdichtung. Aber nur, wenn gewährleistet ist, dass der Kleber überall richtig aufgetragen wurde. Die maschinell applizierte sogenannte „Kleberaupe“ muss eine durchgängige Linie bilden, ohne Unterbrechungen und Schlangenlinien. Exakt in einer genau bestimmten Länge, Breite und Dicke. Natürlich nur an der dafür vorgesehenden Stelle. Das waren hohe Qualitätsanforderungen mit einem engen Toleranzfenster. Wer wollte all das zuverlässig mit dem Auge konrollieren? Und dann auch noch in Sekundenschnelle?

Man wandte sich mit diesen Anforderungen an den Partner VisionTools, der für BMW bereits seit 1987 so manche Problemlösung entwickelt und erfolgreich implementiert hatte. Im Werk Dingolfing kriegten unsere Entwicklungsingenieure dann nicht nur die bis zu 2 Meter langen Kleberaupen „in den Griff“, sondern auch die komplette Dokumentation der Fertigungslinie samt Statistik, Protokollierung aller Prüfparameter. Dazu brauchten sie im Grunde nicht viel mehr zu tun, als eine Kontrollstation mit 8 CCD-Kameras samt Ausleuchtung aufzubauen und die Basis-Software V60 optimal an die Anforderungen anzupassen. Davon, wie komplex diese Aufgabe in Wirklichkeit war, merkt das Bedienungspersonal am Ende nichts mehr. Im Gegenteil: Dank der einfachen Bedienbarkeit können die Mitarbeiter nun Referenzwerte angleichen und bei laufendem Schichtbetrieb sogar die Kamera justieren, das ganze System kalibrieren und sogar die Programmierung der Kontrollabläufe übernehmen.

Das Ergebnis: Eine enorme Reduzierung der Prüfzeiten auf durchschnittlich 4 Sekunden pro Kontrolle. Und eine sensationelle Senkung der Fehlerquote. Inzwischen übrigens nicht mehr nur in Dingolfing, sondern überall dort, wo BMW Karosserierohbau betreibt...

Das Fazit: Unser Kunde BMW spart nicht nur Zeit und Geld – er wird einmal mehr seinem hervorragenden Image gerecht, durch ständige Innovation einen hohen professionellen Standard bei Produktoptimierung, Qualitätsverbesserung und Verfahrenssicherheit zu pflegen.

Das Prinzip: Kontrolle macht sich bezahlt. Übrigens nicht nur bei BMW, wie Beispiele zeigen. Vielleicht auch bald bei Ihnen?