VORGESCHICHTE
Vor der Firmengründung war Geschäftsführer Hermann Tropf Leiter der Gruppe "Maschinensehen" im Fraunhofer-Institut für Informations- und Datenverarbeitung (IITB) Karlsruhe. Aus den damaligen Arbeiten seien die folgenden kurz vorgestellt:
-
Eine Grundlagenarbeit zur Kombination syntaktischer und statistischer Erkennungsverfahren, getestet anhand des Erkennens handgeschriebener Ziffern, wurde durchgeführt in Kooperation mit Kollegen Dr. Willi Hättich und Bernhard Dürr, unter Leitung von Prof. Dr. Gottfried Winkler. Die Arbeit wurde 1980 ausgezeichnet durch den Pattern Recognition Award der Pattern Recognition Society of America, 1980.
-
1981 wurde ein Artikel veröffentlicht über mehrdimensionale Bereichssuche in großen dynamischen Datenbeständen, realisiert zusammen mit Gruppenmitglied Helmut Herzog. Die damals erstmalig vorgestellte Methode, mehrdimensionale Daten durch Bitverschränkung auf eine Dimension abzubilden und dann in Suchbäumen eindimensional zu ordnen, fand später breite Verwendung, u.a. von Prof. Bayer, München, mit den sog. UB-Bäumen.
Weitere Informationen finden Sie hier!
-
1980 wurde das erste langfristig (10 Jahre) in der deutschen Automobilindustrie laufende Bildverarbeitungssystem in Betrieb genommen: Erkennen von Achstypen, zur Ansteuerung von Lackierrobotern. Das System wurde realisiert bei VW Hannover, in Kooperation mit Fa. Bosch, mit den Gruppenmitgliedern Hans-Peter Kammerer (später Mitarbeiter bei VisionTools) und Erich Enderle.
-
1981: erste kameragesteuerte Rad-Match-Anlage in der deutschen Automobilindustrie, realisiert von Gruppenmitgliedern Hans-Peter Kammerer und Erich Enderle.
-
Es wurde ein Verfahren zur Werkstückerkennung realisiert, zweidimensional für überlappende Werkstücke und dreidimensional für einzelne Werkstücke, letzteres mit Gruppenmitglied Dr. Ingrid Walter. Die 2D-Methode, realisiert unter Mitwirkung von Gruppenmitglied Dr. Werner Schwerdtmann, wurde von Siemens gekauft und in den Siemens-Graubild-Sensor integriert. Weiterführung der Arbeiten durch Dr. Willi Hättich und Gruppenmitglied Günther Saur.
-
Ein Projekt zu regelbasierten Verfahren für die Analyse von Werkstückszenen wurde realisiert vom Gruppenmitglied Dr. Gerda Stein. Die Arbeit wurde 1987 ausgezeichnet durch die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Mustererkennung (DAGM).

